Am Samstag starteten die Pikes mit einer sehr jungen Binimannschaft zu Hause gegen den EHC Uzwil in die neue Hockeysaison. Beide Teams lieferten sich einen regen Schlagabtausch, mussten läuferisch alle Register ziehen und verteidigten hartnäckig ihre Spielfeldhälfte. Den ersten Puck brachte nach einer knappen Viertelstunde Uzwil im Netz unter. Die Pikes vertrauten auf ihre Fähigkeiten und kombinierten sich immer wieder geschickt in die gegnerische Hälfte. Waren die blauen Flitzer manchmal zu sehr damit beschäftigt, auf ein Tor zu drängen, witterten die wachen und schnellen Uzwiler sofort ihre Chance. So bedurfte es der einen oder anderen Glanztat des Torhüters, um den Rückstand der Pikes sehr knapp zu halten. Doch man sah dem Spiel unserer Binis an, dass sie hier nicht knapp verlieren wollten. Dank ihrem eisernen Willen erzielten sie in der vorletzten Spielminute tatsächlich den Ausgleichstreffer. Der letzte Block wartete nun noch hungriger auf seinen Einsatz, war er doch überzeugt, noch einen weiteren Puck im Tor unterbringen zu können. Glaube versetzt bekanntlich Berge, und so fiel tatsächlich noch der umjubelten Siegtreffer gegen den aufopferungsvoll kämpfenden EHC Uzwil. Der Rest des Tages ist schnell erzählt: Der zweite Gegner war noch stärker als Uzwil und so gingen die Pikes als Verlierer vom Eis. Der ein oder andere Spieler war im dritten Spiel schon etwas abgekämpft, aber die Mannschaft konnte das verkraften und so resultierte hier noch ein Sieg.
Nach diesem tollen Einstand durfte das Team am Sonntag in Weinfelden die ersten Auswärtsspiele absolvieren. Dieses Mal stand auch der 2010er Jahrgang fast komplett zur Verfügung, was die Mannschaft stärkte, aber natürlich auch die Erwartungen erhöhte. Die ersten zwei Spiele gewannen die Jungechte sehr souverän. Im dritten Spiel kam es zur Begegnung mit den ebenfalls ungeschlagenen Rapperswilern und damit genau der Mannschaft, gegen die am Vortag die einzige aber recht deutliche Niederlage notiert wurde. Alle Spieler schienen noch einmal eine grosse Portion Motivation in der Kabine geschöpft zu haben, denn bereits beim Einlaufen war die Entschlossenheit zum Sieg zu spüren. Aber eine leichte Aufgabe war das nicht, das Spiel wog hin und her. Die Trainercrew kam an der Seitenlinie beim Verteilen der taktischen Anweisungen ins Schwitzen und war gleichzeitig darum besorgt, ersten Müdigkeitserscheinungen bei den Spielern entgegenzuwirken. Dieser Einsatz lohnte sich, denn die Spieler mobilisierten die letzten Reserven und liessen vor allem ihren Torhüter auch bei Angriffen auf den Rapperswilen Kasten kaum allein. So gelang mit vereinten Kräften ein vielumjubelter, hauchdünner Sieg.
Diese Binimannschaft lässt hoffen, vor allem auch, da sie sich als Team präsentiert, in dem jeder mit seinen Stärken und Schwächen respektiert und geschätzt wird.

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