Zum Abschluss der Vorbereitungsspiele begrüssten unsere Binis am Sonntag die Mannschaften aus Urdorf, Frauenfeld und Dornbirn in der heimischen Eishalle. Auf der Tribüne durfte die neugeborene Nia das erste Eishockeyspiel ihres stolzen Bruders miterleben. Offensichtlich war dieser spezielle Gast auch Anreiz genug für alle Teamkollegen, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Es wurde flott gestartet. Die Mannschaft war sichtlich bemüht, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Urdorf war aber eine echte Knacknuss. Nur schnelle Spielzüge führten zum ersehnten Torerfolg. Wer zu lange nachdachte, war den Puck meist ganz schnell wieder los. Ein ähnliches Bild zeigte sich beim zweiten Gegner aus Frauenfeld. Mit Kampfgeist und immer wieder schönen Aktionen konnten die Junghechte beide Spiele für sich entscheiden.
Nun stand noch die Partie gegen Dornbirn auf dem Plan. Die meisten Spieler überragten unsere Jungs um einen Kopf und so sollte dieses das schwerste Match des Tages werden. Die Pikes kamen als letzte Mannschaft aus der Kabine. Wie immer wurden zwei Runden zum Einlaufen absolviert und nachdem der Sprecher bereits zur Aufstellung gebeten hatte, wurde noch das Maskotchen zur Unterstützung auf dem Tor platziert. Man wollte sich hier auf gar keinen Fall aus der Ruhe bringen lassen. Gleich zu Beginn zeigten die Bulldogs, was sie konnten und setzten unsere kleinen Hechte mächtig unter Druck. Aber die wehrten sich prächtig und zögerten nicht, die starken Schüsse auch mit ihrem Körper abzuwehren. Dabei ist so ein Puck am Helm, Schienbein oder Arm nicht angenehm. Doch solch unerschrockene Einsätze motivierten die anderen Spieler. Und so kreierten auch die Pikes oft gefährliche Szenen vor dem Dornbirner Tor. Die Anstrengungen lohnten sich, es dauerte mehr als eine Viertelstunde, bis die Junghechte das erste Gegentor hinnehmen mussten. Ein paar weitere folgten, das Spiel ging verloren. Doch im Vergleich zum letzten Sonntag, an dem man zum Schluss auch einem übermächtigen Gegner gegenüberstand, wurde die Aufgabe zu Hause deutlich verbessert angegangen.
Eine tolle Vorbereitungsphase neigt sich dem Ende zu, bei den meisten Spielern kann man bereits nach eineinhalb Monaten wieder Fortschritte erkennen. Dafür bedanken sich die Binis und auch die Bambis beim ganzen Trainerstab.