Die PIKES verlieren das 4. Playoff-Spiel in Burgdorf in der Verlängerung 3:2 (1:0,1:1,0:1,1:0). Das Spiel war ein ansprechender Playoff-Match, wobei die Oberthurgauer für einen Sieg und das Spiel über weite Phasen viel mehr taten. Der bereits dezimierten Mannschaft konnte man überhaupt keinen Vorwurf machen. Schlechteste Spiel-Teilnehmer am Match waren wie bereits in den letzten Spielen in Burgdorf die einheimischen Schiedsrichter. Wenn vor allem späte Checks und generell späte Körperchargen grundsätzlich nicht geahndet werden, nehmen die Schiedsrichter schwere Verletzungen der Spieler in Kauf.
Die Burgdorfer gingen nach einer kurzen Druckphase in der 12. Minute in Führung. Den Ausgleich erzielte Loris Müller nach einem Sololauf in der 38. Minute. Noch in der gleichen Minute erzielten die Berner nach einer Unaufmerksamkeit in der Defensive bereits wieder den Führungstreffer. Das 3. Drittel gehörte dann bis zur Strafenflut, vollständig der PIKES-Mannschaft. Nach dem Ausgleich von Eric Arnold (Vogel, Neher) in der 42. Minute konnten sich die Oberthurgauer Chancen um Chancen erarbeiten. Die ausgesprochenen Strafen an PIKES-Spieler nach der 50. Minuten machte die Angriffswelle zu Nichte. Die Burgdorfer waren trotz den vielen Überzahl- und sogar doppeltem Überzahl-Spiel kurz vor Spiel-Ende nicht wirklich gefährlich. Erst in der Verlängerung, nach einem gewonnenen Anspiel fiel der glückliche Treffer in 62. Minute.
Am Donnerstag, 20. Februar 2020 um 20.15 Uhr folgt das entscheidende 5. Playoff-Viertelfinalspiel im EZO Romanshorn.