RR. Unsere Jüngsten erwischte es an diesem kühlen Novembermorgen eiskalt. Noch in der Garderobe herrschte eine optimistische und fröhliche Stimmung. Doch auf dem Eis wurden die Junghechte von den einheimischen aus Feldkirch zurück in die Realität geschickt. Mit einem klaren Sieg (6:2) zeigten sie schonungslos auf, wer der Herr im Haus war. Die noch fehlende Spritzigkeit zeigte sich vor allem bei den Wechseln. Der Gegner war oft früher am Puck und konnte mit dieser Taktik unsere Jungs überraschen und eine Mehrheit der Tore so erzielen.
Die klaren Worte des Trainers Hasi in der Pause rüttelten auf. Neues Spiel, neue Chance.

Der Gegner hiess dieses Mal Lustenau. Das offensive Auftreten der Österreicher, welche nicht selten auch ihre körperliche Überlegenheit etwas ausspielten, verleitete unsere Jungs zum Reklamieren von Spielsitutationen und sich über den Schiedsrichter zu ärgern.
„Dieses Spiel haben unsere Jungs klar durch eigene Schuld verloren“. So später der Trainer in der Pause. Sie haben es nicht geschafft, sich klar zu fokussieren und mussten aufgrund dieser mentalen Schwäche den eine vermeidbare 3:1 Niederlage einstecken.
Im Schlussspiel aber rafften sich die Oberthurgauer nochmals auf und trafen auf den Gegner Hohenems. Mit einem verdienten 8:2 Kantersieg verabschiedeten sich unsere Jungs aus dem Turnier und konnten mit einem tollen Gefühl in die Kabine gehen. Ganz toll gespielt und gekämpft!
Für die Zuschauer war es ein anstrengender Morgen. Aufgrund Nebel und beschlagenen Seitenscheiben konnte man die Kids kaum sehen. Zudem setzten die Veranstalter rigorose, zum Teil unverständliche und unlogische Covid-Massnahmen durch. Die Zuschauer wurden alle in einen Sektor gedrängt. Die Distanz zum Spielfeld war gross und unvorteilhaft.

Ein grosser Dank geht an den Trainer-Staff und an die Betreuer für den grossen Einsatz.
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