Am Samstagmittag trat fast die gesamte Binimannschaft in Herisau zu einem Meisterschaftsspiel ein. Los ging es gegen Feldkirch. Die kleinen Hechte hatten ihre Betriebstemperatur noch nicht ganz erreicht, da musste ihr Torhüter bereits hinter sich greifen. Das war kein Auftakt nach Mass, aber ein Weckruf. In der Folge schalteten die Jungs auf Wettkampfmodus um. Das Spiel fand von da an fast nur noch in der Hälfte des Gegners statt. Die Pikes hatten viel Platz und Zeit für ihre Spielzüge, die immer wieder von Erfolg gekrönt waren. Sehr souverän wurde diese Partie gewonnen. Mit Herisau stand dann jedoch ein starker Gegner auf dem Plan. Auch hier lag das Team bald zurück, kämpfte aber hervorragend. Immer wieder versuchte die Mannschaft gemeinsam nach vorn zu spielen. Leicht war das nicht, denn die Stöcke der Herisauer vereitelten viele schöne Ideen zur Spielgestaltung. Hatte man es dann bis vors Tor geschafft, galt es noch den souveränen Herisauer Torhüter zu überwinden. Ab und zu gelang das. Aber die Herisauer trafen öfter und so gingen unsere Binis in dieser ausgeglichenen Partie als Verlierer vom Eis. Zum Schluss durften die Pikes noch gegen Lustenau spielen. Mit drei Blöcken waren ausreichend Kraftreserven vorhanden. Es entwickelte sich ein schönes Spiel, in dem die Junghechte nicht so sehr auf Einzelaktionen angewiesen waren wie Lustenau. Das machte den Unterschied, unsere Binis gewannen diese Partie deutlich.

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