Wenn man von einem Umbruch oder Neuaufbau eines Teams spricht, kann man sich die neue und junge 1. Liga Mannschaft der PIKES als gutes Beispiel nehmen.

Kein Stein blieb auf dem anderen und das Versprechen vom letzten November 2017, den Weg konsequent zu gehen, wurde eingehalten.

Mit Björn Stäheli und Nicolas Noser wurden die beiden konstantesten Spieler der letzten Saison behalten, welche gleichzeitig eine grosse Identität für den Verein zeigen. Ansonsten sind 17 Zuzüge zu verzeichnen, darunter sehr viele talentierte junge Spieler. Mit Nils Seiler (19) und Loris Müller (22) kehren zwei Eigengewächse zurück, welche bereits sehr früh Nationalliga-Luft schnupperten.  Michael Trüssel(22, SC Bern/SC Langenthal) gehört ebenfalls zu den jungen Nationalliga-Erfahrenen Spielern. Als eigentliche Top-Transfers wurden in der Eishockeypresse die beiden Spieler Lars Neher (über 300 NL-Spiele/200 Skorerpunkte) und Dimitri Malgin, ebenfalls mit über 300 NL-Spielen, genannt. Beide haben sich für die berufliche Karriere entschieden und werden zusammen mit dem Routinier Stefan Spannring helfen, alle anderen Spieler zwischen 16 und 21 Jahren nicht nur weiter zu bringen, sondern auch beim Neuaufbau des Teams wichtige Rollen übernehmen.

Als Qual der Wahl bezeichnet Sportchef und Präsident Gregor Müller die Position des Goalie-Duos. Daniel Mathis, ursprünglich aus der Davoser Goalie-Talentschmiede und Kevin Liechti, ausgeliehen vom Nationalliga-Clubs Rapperswil Lakers, sind ausserordentlich starke Torhüter und eine feste Nummer 1 gibt es nicht. Schliesslich werden es die Leistungen und die Punkte des Teams entscheiden, welcher Goalie spielen wird.

Mit Raphael Zahner wurde ein junger und ehrgeiziger Headcoach verpflichtet, welcher nebenamtlich das Traineramt ausübt. Zahner ist bereits seit über 15 Jahren im Trainergeschäft, gilt als sehr guter Ausbildner mit Erfahrung im Aktivbereich und ist gleichzeitig auch noch J&S-Experte.

Die Mannschaft ist mit ca.  21.5 Jahren vielleicht das jüngste Team aller 1. Liga Mannschaften der Schweiz, daher gibt man ihr momentan noch nicht mehr als eine Aussenseiterrolle. Als grosse Favoriten gelten mit dem EHC Frauenfeld, welcher sogar noch auf die Hilfe des HC Thurgau zählen kann, auch der EHC Arosa und der EHC Wetzikon, notabene die ersten drei Gegner der PIKES. Das neu zusammengestellte PIKES-TEAM wird nicht nur aus diesem Grunde noch etwas Geduld benötigen, trotzdem rechnen sich alle Verantwortlichen und Spieler mit dem vorhandenen Potential in der Mannschaft, doch einige positive Überraschungen in der neuen Saison 2018/2019 aus.

Teile uns deine Meinung mit