Unsere Junghechte bestritten vergangenen Samstag bereits das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen und lieferten den favorisierten Young Lions ein tolles intensives und schnelles Spiel.
Das Hinspiel gewannen unsere Novizen auswärts und tankten dabei viel Moral.
Am vergangenen Samstag fehlten zudem zwei Leistungsträger. Aber auch dies kann diese Mannschaft in der derzeitigen Form nicht aus der Bahn bringen. Ein jeder dankt dem Trainer das Vertrauen, das er durch die enormen Spielzeiten von fast 30 Minuten pro Spiel bekommt, und agiert auch in heiklen Situationen mit der notwendigen Sicherheit. Vlasti hat es verstanden mit dem schlanken Kader das bestmögliche herauszuholen. Bemerkenswert ist auch, dass unsere Junghechte, wie schon gegen Winterthur, das Tempo gut über die ganze Spielzeit mitgehen und dagegenhalten können.
Unter diesen Umständen konnten unsere Junghechte auch in 0:2 Rückstand nach 15 Minuten nicht aus der Bahn werfen. Mit harter Arbeit auf jeder Position gelang das Anschlusstor und gar der Ausgleich vor dem Ende des ersten Drittels.
Im zweiten Spielabschnitt waren top Chancen auf beiden Seiten auszumachen, die die Torhüter auf beiden Seiten aber allesamt abwehren konnten.
Dass es am Ende der regulären Spielzeit 4:4 unentschieden stand, entsprach dem Spielverlauf. Ein Punkt hatten die Junghechte bereits gewonnen!
Eine hart gepfiffene Strafe zwölf Sekunden vor Ablauf des dritten Drittels war dann eine grosse Hypothek für die Verlängerung, die die Gäste mit vier gegen drei Spieler beginnen konnten.
Das Boxplay hat sehr gut gehalten. Jedoch gleich nach Ablauf der Zwei-Minuten-Strafe nutzen die YL eine kleine Unachtsamkeit und konnten das Rückspiel für sich entscheiden.
Dass unsere Junghechte enttäuscht das Eis verliessen, zeigt den Ehrgeiz den sie entwickelt haben. Weiter so!
Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurde hart aber fair gespielt. Ein Lob an beide Mannschaften und Trainer.
Bilder: Karin Reinert
Text: Guy Besson



